FDP.Die Liberalen begrüsst Vereinfachung der Ressourcenzuteilung

Schulleitungen sind gefordert

FDP.Die Liberalen Aargau begrüsst die Vereinfachung und Vereinheitlichung der Ressourcenzuteilung durch Schüler-Pauschalen. Die Pauschalen führen zu einer ausgewogeneren Finanzierung der einzelnen Schulen und reduzieren Fehlanreize. Der dadurch entstehende grössere Handlungsspielraum der Schulen vor Ort ist für ein auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmtes Schulangebot zum besten Nutzen der Schülerinnen und Schüler einzusetzen. Die Schulleitungen müssen hier Führung übernehmen.

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Durch die Einführung einer Schülerinnen- und Schülerpauschale will der Kanton Aargau die Ressourcenzuteilung für die Volksschule vereinfachen und vereinheitlichen, den Gestaltungsspielraum der Schulen vor Ort erweitern und die Plan- und Steuerbarkeit in den Schulen vor Ort verbessern. Die FDP Aargau unterstützt diese Zielsetzungen.

Zusatzkomponenten

Die Aufteilung der Pauschale in einheitliche Schülerpauschalen und lokal variable Bestandteile erachten die Freisinnigen als zweckmässig. Die Zusatzkomponente 1, welche die unterschiedlichen sprachlichen und sozialen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen, ist ein Muss. Diese Faktoren sind von den Schulen nicht beeinflussbar, haben aber grosse Auswirkungen auf den Unterricht.

Die Zusatzkomponente 2, welche strukturelle Faktoren berücksichtigt, wird nur für Kindergarten und Primarstufe eingesetzt. Die FDP Aargau fordert in ihrer "Liberalen Agenda 2024" eine Optimierung der Schulstandorte. Demnach darf der Einsatz der Zusatzkomponente 2 nicht zum Festhalten an unvorteilhaften Strukturen führen. «Der Regierungsrat hat sicherzustellen, dass insbesondere auf der Oberstufe die Zusatzkomponente 2 nicht zum Strukturerhalt missbraucht und damit die Frage der Schulstandorte weiter auf die lange Bank geschoben wird." betont Grossrätin Christine Keller Sallenbach.

Ressourcenübertrag, -transfer

Die FDP Aargau begrüsst, dass ein Ressourcenübertrag von einem zum nächsten Jahr möglich ist. Die Schulleitungen erhalten dadurch eine kleinen unternehmerischen Handlungsspielraum und werden in ihrer Verantwortung gestärkt. "Der Ressourcentransfer ermöglicht unkompliziert flexible regionale Lösungen und setzt die richtigen Anreize zu einer erhöhten kommunalen Zusammenarbeit." meint Parteipräsident und Grossrat Lukas Pfisterer.

Schulleitungen

Damit die Schulen ihre gestiegene Verantwortung in ein wirkungsvolles Schulangebot für die Schülerinnen und Schüler übertragen können, braucht es kompetente Schulleitungen. Fraktionspräsidentin und Grossrätin Sabina Freiermuth fordert deshalb: "Die Aus- und Weiterbildung ist von der Pädagogischen Hochschule entsprechend anzupassen. Die Erfahrungen der Pilotschulen sind allen Schulleitungen zugänglich zu machen.»

 

 

Weitere Auskünfte:

Christine Keller Sallenbach, Grossrätin, Ressortleiterin Bildung und Kultur, Tel. 078 646 43 92

Sabina Freiermuth, Grossrätin, Fraktionspräsidentin, Tel. 079 333 51 78

Lukas Pfisterer, Grossrat, Parteipräsident, Tel. 076 468 49 91